Elegante Gründerzeitwohnung in hochherrschaftlichem, denkmalgeschütztem Gebäude nahe KaDeWe
Die Highlights sind:
• beeindruckend feudales Gebäudeentrée
• kernsanierte außergewöhnlich weitläufige Wohnung mit drei ineinander übergehenden Zimmern
• „Berliner Zimmer“ mit offener Küche von Bulthaup und Geräten von Miele, Bora und Gaggenau
• Raumhöhe von 3,75 m mit vielen Originaldetails wie Holzkastenfenstern und historischen Flügeltüren
• viel Stauraum durch deckenhohe maßangefertigte Einbauschränke
• Beheizung erfolgt über Fernwärme
• ein Tiefgaragenstellplatz kann in unmittelbarer Nähe angemietet werden
INTERIEUR
Sofort beim Betreten der Wohnung spürt man im großzügigen Entrée mit seinen sich eröffnenden Blickachsen die Weitläufigkeit, die für die bauzeittypischen Berliner Altbauwohnungen im damaligen „neuen Westen“ charakteristisch ist. Straßenseitig liegen drei Zimmer, von denen das erste abgeschlossen ist und den Zugang zum Richtung Südosten gelegenen Balkon bietet. Es eignet sich besonders gut als Schlaf-/Gäste- oder Arbeitszimmer. Gegenüber befindet sich hofseitig ein zweites Schlafzimmer mit Zugang zum Duschbad, dessen Decke im Duschbereich mit Blattgold bekleidet ist. Die anderen beiden straßenseitigen Zimmer sind durch eine zweiflügelige Tür miteinander verbunden, und durch eine dreiflügelige Tür gelangt man vom Wohnzimmer wiederum ins hofseitig gelegene „Berliner Zimmer“, welches heutigen Wohnvorstellungen entsprechend als Küche und Esszimmer fungiert. Diese drei Räume bilden das Herz der Wohnung. Die Einbauküche ist von Bulthaup und mit Elektrogeräten der Fa Neff ausgestattet. Sie wurde kaum genutzt und präsentiert sich, ebenso wie die gesamte Wohnung, in ausgesprochen gepflegtem Zustand. Vom „Berliner Zimmer“ aus gelangt man in den privaten Trakt, in dem sich das große Hauptschlafzimmer mit angegliederter Ankleide und das geräumige Tageslichtbad befinden. Das Badezimmer verfügt über eine sehr großzügige Dusche und wirkt durch freigelegtes Sichtmauerwerk sowie seine außergewöhnliche Kappendecke besonders charaktervoll. Die deckenhohen Einbauschränke im Flurbereich und der Ankleide sind optisch zurückhaltend und perfektionieren die Flächennutzung in diesem Wohnungstrakt.
Im Rahmen der Kernsanierung 2013 wurde die gesamte Wohnungstechnik erneuert, alle Wände wurden gespachtelt, neuer Deckenstuck angebracht und das vorhandene Eichenparkett teils aufgearbeitet, teils gegen großformatige Eichenholzdielen ausgetauscht. Die Ausstattung ist durchgehend top, es kamen konsequent nur beste Materialien und erstklassige Produkte namhafter Hersteller zum Einsatz.
EXTERIEUR
Die Marburger Straße ist eine kleine Geschäftsstraße im Stadtteil Charlottenburg. Die in gründerzeitlicher Manier errichteten Gebäude waren für Mieter aus dem gehobenen Bürgertum bestimmt. Die Architektur besteht heute aus Gebäuden der Jahrhundertwende (Historismus) und Gebäuden der verschiedenen Jahrzehnte, die nach dem Ende des 2. Weltkriegs entstanden sind. Das besagte Gebäude erinnert in Gänze an die ursprüngliche Pracht dieser Straße. Historismus in seiner schönsten Form außen und innen und deshalb als Kulturdenkmal eingestuft. Das üppige Portal mit den vorgesetzten, dorischen Säulen und den Nischen für Figuren erhebt sich quasi über zwei Geschosse und ist wirklich imposant. Zurückliegende Balkone, gesprengter Giebel, Löwenköpfe sind erhalten gebliebene Ornamente, die liebevoll restauriert wurden. Horizontale Friese, Putzfaschen, Fensterbänke etc. gehören ebenfalls zum Zierrat dieses Gebäudes.
Deutlich erkennbar der Mix verschiedener Epochen, der im Historismus der Spätzeit so prägend war. Auch Alleebäume gehören zum Straßenbild. Bei der umfangreichen Sanierung blieb das Alte bewahrt, wurde stilistisch ergänzt inkl. harmonischem Rückbau der Ladengeschosszone. So ist ein Kleinod bewahrt worden, das im Innern seine volle Pracht entfaltet. Das Foyer ist einzigartig. Verschiedene Marmorsorten kombiniert mit der Vielfalt der Baugeschichte ließ dieses einmalige Entree entstehen. Säulen, Balustraden, breite Treppenstufen erzeugen eine Erhabenheit die Bewohner und Besucher ergreift, wenn sie hier entlang und empor flanieren. Zwei Treppenläufe aus reinem Marmor mit schmiedeeisernen Brüstungen führen auf die Empore in der ersten Etage, welche eine beeindruckende theaterähnliche Kulisse bietet. Betont wird die Schönheit dieses Gebäudeentrées durch seine subtil eingesetzte Illumination.
Ein Lebensgefühl, wie in der Belle Epoque, kommt hier auf. Großzügigstes Wohnen in luxuriösestem Ambiente und dem Flair der Vergangenheit und das im quirligen Berlin bekommt man hier geboten.
LAGE
Der Straßenzug Tauentzienstraße-Kurfürstendamm wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts ursprünglich als reine Wohngegend angelegt und bildete mit seinen riesigen Etagenwohnungen hinter prunkvollen Stuckfassaden das Kerngebiet des „reichen Westens“, in das es gut betuchte Berliner Banker, Industrielle und Intellektuelle zu dieser Zeit zog. Nach Teilung der Stadt erfuhr die Gegend einen charakterlichen Wandel, in dem sie mit Bikini-Haus und Europa-Center sowie den sich entlang der Tauentzienstraße und Kurfürstendamm niederlassenden Geschäften das unangefochtene Stadtzentrum von West-Berlin bildete. Aktuell profitiert der Standort von Gegenwart und seiner Vergangenheit: die Geschäftigkeit des Stadtzentrums mit seiner Vielfalt an Geschäften und Restaurants ist geblieben, aber auch der Charme seiner Ursprungszeit ist, vor allem in den Seitenstraßen des Kurfürstendamms weiterhin erlebbar, wie z.B. im Literaturhaus in der Fasanenstraße.
Angebunden an den ÖPNV ist man perfekt über die Bahnhöfe „Wittenbergplatz“, „Kurfürstendamm“ und „Zoologischer Garten“ sowie diverse Buslinien. Den BER erreicht man schnell in ca. 25 Autominuten.



Fakten
Shortcuts
InteresseMarburger Strasse
Do you have questions about the property or would you like to schedule a viewing? Please fill out the form below, and we will get back to you as soon as possible.
Berlin Showroom, Deutschland

Um die Ecke vom Ku’damm liegt unser Showroom – ein Ort, der gemeinsam mit Note Design Studio entstanden ist. Hier geht es nicht um klassische Büroatmosphäre, sondern um ein Umfeld, in dem neue Ideen entstehen können – ein Treffpunkt für Gespräche, Begegnungen und den Austausch über Architektur und Gestaltung. Ein Ort, der zeigt, wie wir Immobilien wahrnehmen und präsentieren – und wie damit Mehrwert geschaffen wird.


