Wunderschöne Altbauwohnung im Dornröschenschlaf nahe Savignyplatz
Die Highlights sind:
• Lage im 2.OG (lt. Teilungserklärung), faktisch im 3.OG
• großzügige Diele mit Dielenboden, von der alle Räume abgehen
• außergewöhnlich weitläufige Wohnung mit drei ineinander übergehenden Zimmern
• mehrere originale Doppelflügeltüren sowie eine Schiebetür, teils bleiverglast
• sehr besonderer Jugendstil-Deckenstuck & Fischgrät- bzw. Tafelparkett
• Deckenhöhe 3,54 m
• geräumige, derzeit verglaste Loggia
• großes Potenzial durch eigene Gestaltungsmöglichkeiten
• exzeptionelles Entrée mit vielen originalen Jugendstildetails
• unter Denkmalschutz stehender prachtvoller Stuckaltbau
• gelegen im Herzen Charlottenburgs nahe Schlüterstraße und Savignyplatz
• Beheizung über Fernwärme
INTERIEUR
Das für ein Mehrfamilienhaus außergewöhnlich großzügige Raumgefühl, welches die Bewohner durch das Hausentrée und den Treppenaufgang begleitet, ist konsequent auch in jedem Raum dieser herrlichen Wohnung erlebbar. Von der geräumigen Diele gehen 7 Türen, davon zwei Doppelflügeltüren ab, sodass jeder Raum der Wohnung separat betreten werden kann. Straßenseitig liegen drei Zimmer, von denen das erste abgeschlossen ist. Es eignet sich besonders gut als Schlaf-/Gäste- oder Arbeitszimmer. Das mittlere Zimmer ist wiederum durch eine Doppelflügeltür mit dem Wohnzimmer verbunden, welches über eine derzeit verglaste Loggia verfügt und an das sich hinter einer großen Schiebetür das riesige Berliner Zimmer mit seiner herrlichen Jugendstil-Stuckdecke anschließt. Somit existiert hier ein Wohnbereich, der in Dimension und Charakter ein echtes Statement setzt.
In allen bisher genannten Räumen sind die originalen Holzböden (Tafel- und Fischgrätparkett, Dielenboden im Entrée) vorhanden, müssen nur aufgearbeitet werden.
Eine große Küche, ein Fensterbad sowie ein weiteres kleines Zimmer sind zum hellen, völlig ruhigen Innenhof hin ausgerichtet. Gegebenenfalls kann die Küche ins Berliner Zimmer verlegt und ein zweites Badezimmer geschaffen werden, s. Alternativgrundriss. Die technischen Voraussetzungen hierfür wurden von uns nicht geprüft.
Die vorhandene elektrische Installation muss erneuert werden und die gesamte Wohnung befindet sich in renovierungsbedürftigem Zustand, bietet aber alle Voraussetzungen dafür, in ein echtes Jugenstil-Juwel versetzt zu werden.
EXTERIEUR
Das Wohnhaus Goethestraße 69 in Berlin-Charlottenburg stammt von den Architekten Curt und Arthur Reime. Es entstand in den Jahren 1902/03 also in der Architekturepoche des Historismus. Das damals als Mietshaus konzipierte Gebäude weist die typischen, fast schon eklektizistischen Merkmale dieser Epoche auf. Neben neobarocken Medaillons als Stuck zwischen den Fenstern, gibt es freie Blendgiebel, die über das Walmdach ragen und sich an Renaissancevorlagen anlehnen. Auch hier medaillonartiger Stuck bzw. balustradenartige Öffnungen.
Klassische Symmetrie mit 2 betonten Seitenelementen, die risalitartig vorstehen, fassen die Mittelzone der Fassade ein und bieten Raum für Grün zum Straßenraum hin. Balkone, Wintergärten und offene Balkone gestalten die Risalite sehr abwechslungsreich.
Herausstechend ist das Eingangsportal symmetrisch in der Mitte. Die riesige Tür mit Rundbogen wird flankiert von zwei kleinen Nischen ebenfalls in Rundbogenform. Das alles wird großflächig eingefasst von Stuck, um das Portal noch größer erscheinen zu lassen.
Stilistisch gehört dieses Element zum Jugendstil genauso wie der mit Längsprofilen versehene Fassadenputz. Diese Mischung aus Baugeschichte mit Bezugnahme auf die Gestaltung der damaligen Avantgarderichtung Jugendstil ist äußerst bemerkenswert. Schon damals traf Alt auf Neu.
Beim Betreten des Entrées hat man ein erneutes Aha-Erlebnis. Repräsentation und Geschichtsbewusstsein pur. Holzpaneele mit Jugendstilelementen, Stuckfries mit stilisierten Weinreben, Sprossenfenster für den Concierge, freie Treppe zur Empore mit dem Korbbogen plus vergoldetem Stuckbogen sind nur einige Gestaltungselemente, die hier ins Auge fallen. Der Ausblick zur Kassettentür mit farbigen Gläsern ist ein weiterer Augenschmaus. Außergewöhnlich der authentische, nahezu perfekte Zustand. Man fühlt sich genauso hochherrschaftlich empfangen, wie in der Entstehungszeit. Bourgeoises Wohnen von damals hier nachvollziehbar noch heute erlebbar. Etwas wirklich Besonderes diese Vielfalt, dieser Abwechslungsreichtum, dieser Luxus.
LAGE
Der Standort Goethestraße 69 liegt im Herzen von Charlottenburg und bietet seinen Bewohnern eine hohe Lebensqualität dank dem ausgesprochen vielfältigen Charakter seiner Umgebung. Über die schicke Schlüterstraße gelangt man in gut 10 Minuten zum Kurfürstendamm mit seinen Designer-Boutiquen und mondänem Flair. Auch der bekannte Savignyplatz liegt in der Nachbarschaft und war dank seiner Lage zwischen „Theater des Westens“, „Renaissance-Theater“, „Schiller-Theater“, der „Deutschen Oper“ traditionell immer ein Treffpunkt von Schauspielern und Intellektuellen. Die Bar-Restaurants Paris Bar und Schwarzes Café in der Kantstraße und das Lubitsch in der Bleibtreustraße sind nur ein paar Beispiele einer etablierten Gastronomie-Szene, die sich über Jahrzehnte hält und kontinuierlich großer Popularität erfreut. In westlicher Richtung existiert rings um den Karl-August-Platz Charlottenburger Kiezleben mit Kitas und Schulen, kleinen Geschäften, Spielplätzen und einem sehr beliebten bunten Wochenmarkt. Angebunden an den ÖPNV ist man perfekt über den S-Bahnhof „Savignyplatz“, die U-Bahnhöfe „Deutsche Oper“ und „Ernst-Reuter-Platz“ sowie diverse Buslinien.



Fakten
Shortcuts
InteresseGoethestrasse 69
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Berlin Showroom, Deutschland

Um die Ecke vom Ku’damm liegt unser Showroom – ein Ort, der gemeinsam mit Note Design Studio entstanden ist. Hier geht es nicht um klassische Büroatmosphäre, sondern um ein Umfeld, in dem neue Ideen entstehen können – ein Treffpunkt für Gespräche, Begegnungen und den Austausch über Architektur und Gestaltung. Ein Ort, der zeigt, wie wir Immobilien wahrnehmen und präsentieren – und wie damit Mehrwert geschaffen wird.



