Historische Bel Etage vom Innenarchitekten Frank Stüve
Die Highlights sind:
• offene Küche mit abgerundeter Insel und eindrucksvoller Materialkomposition aus Fusion Fire Quarzit, Sahara Roots Marmor und Nussbaumholz
• grosszügiger Wohnbereich mit anschließendem Ankleidezimmer und versteckter Tür zum Schlafzimmer
• 2 luxuriöse Bäder in Rosso Mare Mamor, Mipa Terrazzo und Ausstattung von THG Paris
• historische Altbaudetails wie Stuck, Flügeltüren, Doppelkastenfenster und Fischgrätparkett
• hochwertige Einrichtung mit Arflex, Pierre Frey, Arte International, Sonos, Gaggenau, Bosch, etc.
• Deckenhöhe ca. 3,50 m
• 2 Balkone, jeweils in Süd/Nordausrichtung
• Beheizung über Fernwärme
• exzeptionelles Entrée mit vielen originalen Jugendstildetails
• unter Denkmalschutz stehender prachtvoller Stuckaltbau
• gelegen im Herzen Charlottenburgs nahe Schlüterstraße und Savignyplatz
INTERIEUR
Die beeindruckende Altbauwohnung befindet sich in der Goethestraße 69, ganz in der Nähe vom Savignyplatz. Auf 180 m² findet man einen imposanten Flur, mit den so typischen, hohen Decken, wie in allen anderen Räumen auch. Von hier gelangt man in den großen Küchen-/Essbereich. Durch eine historische, zweiflüglige Tür erreicht man den noch größeren Wohnbereich mit angrenzendem, überdachten Balkon. 2 Schlafzimmer, 2 Bäder und ein Ankleidezimmer vervollständigen das Raumangebot, genauso wie die Nische im Flur für Waschmaschine und Trockner.
Die Innenarchitektur mit Einrichtung und Design stammt von Frank Stüve. Er ist bekannt für seine Gestaltungskonzepte in denkmalgeschützten Räumlichkeiten. Dezent und sorgfältig abgestimmt plant er Farben, Formen, Materialien und Oberflächen sowie Beleuchtungskonzept. Auch das Einrichtungskonzept obliegt ihm. So erlebt man hier ein für ihn so typisches, ästhetisches Gesamtbild. Er greift hier auf die ursprünglichen im Historismus verwendeten Materialien zurück. Verschiedene Marmorarten und Marmorfarben, unterschiedliche Terrazzoarten, Zementfliesen, Parkett in verschiedenen Verlegearten bis hin zu Intarsienelementen, Stuck (renoviert oder passend ergänzt), glatt verputzte Wände, die mit Farben des renommiertesten Herstellers Farrow & Ball aus England in einem ausgeklügeltem System äußerst harmonisch angelegt wurden etc. Auch verhalten moderne Elemente treten hinzu, wie die Riffelglastüren mit filigranem Metallgestänge oder die Einbauküche mit Mitteltresen, ausgeführt in unterschiedlichen Materialien und Oberflächen und mit Geräten vom Nobelhersteller Gaggenau.
Das Wohnerlebnis erstrahlt so äußerst nobel und geschmackvoll, bis ins Detail konzipiert (Teppichboden, Vorhänge, Möblierung). Die Intention, Behaglichkeit und Gemütlichkeit zu erzielen, wurde kombiniert mit einer absolut luxuriösen Umsetzung in allen Belangen.
EXTERIEUR
Das Wohnhaus Goethestraße 69 in Berlin-Charlottenburg stammt von den Architekten Curt und Arthur Reime. Es entstand in den Jahren 1902/03 also in der Architekturepoche des Historismus. Das damals als Mietshaus konzipierte Gebäude weist die typischen, fast schon eklektizistischen Merkmale dieser Epoche auf. Neben neobarocken Medaillons als Stuck zwischen den Fenstern, gibt es freie Blendgiebel, die über das Walmdach ragen und sich an Renaissancevorlagen anlehnen. Auch hier medaillonartiger Stuck bzw. balustradenartige Öffnungen.
Klassische Symmetrie mit 2 betonten Seitenelementen, die risalitartig vorstehen, fassen die Mittelzone der Fassade ein und bieten Raum für Grün zum Straßenraum hin. Balkone, Wintergärten und offene Balkone gestalten die Risalite sehr abwechslungsreich.
Herausstechend ist das Eingangsportal symmetrisch in der Mitte. Die riesige Tür mit Rundbogen wird flankiert von zwei kleinen Nischen ebenfalls in Rundbogenform. Das alles wird großflächig eingefasst von Stuck, um das Portal noch größer erscheinen zu lassen.
Stilistisch gehört dieses Element zum Jugendstil genauso wie der mit Längsprofilen versehene Fassadenputz. Diese Mischung aus Baugeschichte mit Bezugnahme auf die Gestaltung der damaligen Avantgarderichtung Jugendstil ist äußerst bemerkenswert. Schon damals traf Alt auf Neu.
Beim Betreten des Entrées hat man ein erneutes Aha-Erlebnis. Repräsentation und Geschichtsbewusstsein pur. Holzpaneele mit Jugendstilelementen, Stuckfries mit stilisierten Weinreben, Sprossenfenster für den Concierge, freie Treppe zur Empore mit dem Korbbogen plus vergoldetem Stuckbogen sind nur einige Gestaltungselemente, die hier ins Auge fallen. Der Ausblick zur Kassettentür mit farbigen Gläsern ist ein weiterer Augenschmaus. Außergewöhnlich der authentische, nahezu perfekte Zustand. Man fühlt sich genauso hochherrschaftlich empfangen, wie in der Entstehungszeit. Bourgeoises Wohnen von damals hier nachvollziehbar noch heute erlebbar. Etwas wirklich Besonderes diese Vielfalt, dieser Abwechslungsreichtum, dieser Luxus.
LAGE
Der Standort Goethestraße 69 liegt im Herzen von Charlottenburg und bietet seinen Bewohnern eine hohe Lebensqualität dank des ausgesprochen vielfältigen Charakters seiner Umgebung. Über die schicke Schlüterstraße gelangt man in gut 10 Minuten zum Kurfürstendamm mit seinen Designer-Boutiquen und mondänem Flair. Auch der bekannte Savignyplatz liegt in der Nachbarschaft und war dank seiner Lage zwischen „Theater des Westens“, „Renaissance-Theater“, „Schiller-Theater“, der „Deutschen Oper“ traditionell immer ein Treffpunkt von Schauspielern und Intellektuellen. Die Bar-Restaurants Paris Bar und Schwarzes Café in der Kantstraße und das Lubitsch in der Bleibtreustraße sind nur ein paar Beispiele einer etablierten Gastronomie-Szene, die sich über Jahrzehnte hält und kontinuierlich großer Popularität erfreut. In westlicher Richtung existiert rings um den Karl-August-Platz Charlottenburger Kiezleben mit Kitas und Schulen, kleinen Geschäften, Spielplätzen und einem sehr beliebten bunten Wochenmarkt. Angebunden an den ÖPNV ist man perfekt über den S-Bahnhof „Savignyplatz“, die U-Bahnhöfe „Deutsche Oper“ und „Ernst-Reuter-Platz“ sowie diverse Buslinien.



Fakten
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InteresseGoethestrasse
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Berlin Showroom, Deutschland

Um die Ecke vom Ku’damm liegt unser Showroom – ein Ort, der gemeinsam mit Note Design Studio entstanden ist. Hier geht es nicht um klassische Büroatmosphäre, sondern um ein Umfeld, in dem neue Ideen entstehen können – ein Treffpunkt für Gespräche, Begegnungen und den Austausch über Architektur und Gestaltung. Ein Ort, der zeigt, wie wir Immobilien wahrnehmen und präsentieren – und wie damit Mehrwert geschaffen wird.


