Puristisches Design-Loft mit zwei Balkonen
Die Highlights sind:
• Panoramablick auf die Skyline Berlins
• zwei Balkone: der größere nach Westen, der kleinere nach Norden
• freiliegende Betonträger, die das minimalistische Design perfekt unterstreichen
• offene Küche mit weißen, grifflosen Möbeln und Miele-Geräten
• weiße Estrichböden
• clevere Aufbewahrungslösungen mit maßgefertigten Kleiderschränken und Schränken
• Aufzug, Abstellraum außerhalb der Wohnung sowie Concierge-Service 24/7
INTERIEUR
Die acht im Jahr 1973 fertiggestellten 26-geschossigen Wohnhäuser gelten heute, ebenfalls wie die Wohnhäuser entlang der Karl-Marx-Allee, als Ikonen der DDR-Architektur. Sie wurden von einem schwedischen Unternehmen in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet. Die Last wird über sichtbare, horizontal verlaufende Stahlbeton-Träger auf wenige vertikale tragende Säulen verteilt und abgetragen, sodass innerhalb der Wohnungen die Grundrisse den Vorstellungen der Bewohner angepasst werden können.
Die Chance hat der Eigentümer dieser Wohnung ergriffen und eine beispielhaft gelungene Raumanordnung neu organisiert und ästhetisch inszeniert.
Gleich beim Betreten der Wohnung ist man angetan von der lichten Atmosphäre, die einem begegnet. Zur Rechten befindet sich ein Gäste-WC, das wie alles in der Wohnung, in Weiß gehalten ist und über eigens entworfene Einbaumöbel verfügt. Angrenzend liegt der Abstellraum, in dem auch die große Kühl-Gefrierkombi Platz findet.
Vor der zum Wohnbereich hin offenen mit Miele-Elektrogeräten und Corian-Arbeitsplatte ausgestatteten weißen Einbauküche bietet der kleinere Balkon einen weiten Blick über die Leipziger Straße bis zum Berliner Dom. Ein maßgefertigter Esstisch bildet den Übergang in den Wohnraum mit seinem vorgelagerten West-Balkon, der sich bis vor das Schlafzimmer erstreckt. Maßangefertigte weiße Möbel und ebenfalls maßgefertigte große Spiegel inszenieren den Raum perfekt.
Auch der private Bereich wirkt fantastisch großzügig. Das Schlafzimmer ist mit einem verspiegelten Einbaukleiderschrank und einer raumhohen Glaswand zum Badezimmerbereich mit Wanne und Dusche ausgestattet. Kreuzgriffarmaturen von THP im Retro-Design setzen einen eigenen Akzent. Das WC ist durch eine Schiebetür abgetrennt. In Richtung Wohnungseingang gliedert sich der Ankleidebereich an. Auch dieser gesamte Bereich ist konsequent in weiß gehalten. Durch subtil ausgeführte, kaum sichtbare innenlaufende Schiebetüren kann der private Bereich akustisch und optisch vom Eingangsbereich und vom Wohnraum separiert werden.
Die Beheizung der Wohnung erfolgt per Fernwärme. Ein eigener Abstellraum ist auf der Etage vorhanden. Sowohl der Hauseingang, als auch die Aufzüge und die Wohnung sind schwellenlos zu begehen.
EXTERIEUR
Die markanten Stahlbetonhochhäuser, in denen sich die Wohnung befindet, sind heute Ikonen der DDR-Moderne. Als Teil eines visionären städtebaulichen Großprojekts, das 1969 unter der Leitung der Kollektive Joachim Näther (Städtebau) und Werner Strassenmeier (Hochbau) begann, sollten sie dem südlichen Zentrum Ost-Berlins eine neue, sozialistische Identität verleihen – im Kontrast zur kapitalistisch geprägten Stadtentwicklung.
Auffällig sind die acht paarweise errichteten, bis zu 25 Stockwerke hohen Türme an der Südseite der Straße. Sie wurden in einer innovativen Stahlbeton-Skelettmontagebauweise mit inneren Gleitbaukernen errichtet – eine Spezialform des Plattenbaus. Im Volksmund trug diese Architektur den Namen „Springerdecker“, der auf die damalige Stadtplanung anspielte.
Ursprünglich waren diese Gebäude bevorzugte Wohnorte für westliche Diplomaten und akkreditierte Journalisten – stets im Blickfeld der DDR-Sicherheitsorgane. Heute stehen sie für eine radikale Ästhetik, die Funktionalität und Zeitgeschichte in einem ikonischen Design vereint.
LAGE
Die Leipziger Straße steht für ein Lebensgefühl, das Tradition mit avantgardistischem Design verbindet. Inmitten von Mitte, nur wenige Schritte von Friedrichstraße, Gendarmenmarkt und dem Regierungsviertel entfernt, entfaltet sich hier ein kreatives Spannungsfeld zwischen Kultur, Ästhetik und urbaner Dynamik. Hochkarätige Concept Stores, kuratierte Designboutiquen und ausgewählte Manufakturen prägen das Stadtbild, während die aufstrebende Kunstszene mit Orten wie der Julia Stoschek Collection, dem Werkbundmuseum und spezialisierten Designgalerien neue Impulse setzt.
Kulinarik wird hier zelebriert - von visionären Sterneküchen bis zu ikonischen Adressen wie Borchardt, wo Klassik auf kosmopolitische Eleganz trifft. Cafés wie Bonanza Coffee Roasters definieren den Third-Wave-Kaffeegenuss neu.
Trotz urbaner Strahlkraft bleibt Raum für Rückzug: Die Nähe zur Spree und zum Tiergarten schafft eine seltene Balance zwischen pulsierendem Stadtleben und entspanntem Innehalten. Mit Stadtmitte (U2, U6) und weiteren Verkehrsanbindungen ist die perfekte Vernetzung garantiert – für ein Leben im kreativen Epizentrum Berlins.




Fakten
Shortcuts
InteresseLeipziger Strasse 44
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Berlin Showroom, Deutschland

Um die Ecke vom Ku’damm liegt unser Showroom – ein Ort, der gemeinsam mit Note Design Studio entstanden ist. Hier geht es nicht um klassische Büroatmosphäre, sondern um ein Umfeld, in dem neue Ideen entstehen können – ein Treffpunkt für Gespräche, Begegnungen und den Austausch über Architektur und Gestaltung. Ein Ort, der zeigt, wie wir Immobilien wahrnehmen und präsentieren – und wie damit Mehrwert geschaffen wird.


